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Wir Dresdner Watzmannfahrer nehmen Abschied von unserem Ehrenpräsidenten und Vorbild Peter Diener.
Mit gesegneten 97 Jahren hat er sich am 26. März 2026 zu seiner letzten und größten Tour aufgemacht.
Wir verneigen uns voller Hochachtung und Respekt vor dem großen Bergsteiger und bescheidenem Menschen der Peter für uns immer war. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie.
Peter war über viele Jahre ein großes Vorbild für uns und wird es immer bleiben. Wir sind stolz darauf, dass er unser Ehrenpräsident ist.
In tiefer Dankbarkeit grüßen Dich
Deine Dresdner Watzmannfahrer.
Heiko Kühne
Vorsitzender
Die Familie Peter Diener hat uns heute postalisch einen Abschiedsbrief im Namen Ihres Vaters gesendet welchen ich auch beantworten werde. Spenden erbitten wir direkt an die Begünstigten zu überweisen.



Spendensammlung im Sinne von Bruno Verst
Wir bedanken uns bei allen Spendern, die im Sinne von Bruno Verst für den Sternenstunden e.V. gespendet haben.
Der Betrag von 250 Euro wurde zur Überweisung angewiesen.
Dresdner Watzmann-Gedenkfahrt 2026
Im Andenken an unseren Freund und Hüttenwirt Bruno Verst wollen wir eine Gedenkfahrt zum Watzmann durchführen. Sie findet vom 06. bis 10. Juli 2026 statt - genaue Informationen findet ihr » hier. Ich freue mich auf eine rege Teilnahme - bitte meldet Euch an.
Sportliche Grüße.
Heiko Kühne
Vorsitzender der Dresdner Watzmannfahrten
Wir gehen mit dem Fuji 2026 an den Start.
Im Juli 2026 werden ausgewählte Kandidaten nach Japan fliegen, um auf den Mount Fuji zu steigen. Der Mount Fuji (dt. Fujiyama) ist 3776 m hoch und als Vulkan die höchste Erhebung Japans.
Da der Berg nur an etwa 90 Tagen im Jahr sein freundliches Gesicht zeigt, ist es ein Glücksspiel für unsere Reise. Wir werden es definitiv trotzdem versuchen.

Wichtig zu wissen: Die "Dresdner Watzmannfahrten" sind kein Reisebüro oder ähnliches. Wir verstehen uns als eine Gemeinschaft von Bergfreunden, welche zum Unkostenbeitrag einer Leidenschaft, dem Bergsteigen nachgehen. Alle Teilnehmer sind für sich selbst verantwortlich und bringen die nötigen Voraussetzungen mit.
Mit 2713 m ist er zwar "nur" der zweithöchste deutsche Alpengipfel, jedoch durch seine vollständige
Einbettung in den Nationalpark Berchtesgaden - frei von jeglichem Seilbahntourismus
- mit Sicherheit der schönste im Land. Die alte Sage vom grausamen und
hartherzigen König, der mitsamt seiner Familie wegen seines gewalttätigen
Treibens zu Stein verwandelt wurde, (vgl. Ludwig Ganghofer: Die Martinsklause)
und der fjordgleiche Königssee zu seinen Füßen mit der malerischen Wallfahrtskirche
St. Bartholomä ziehen jährlich abertausende Menschen in ihren Bann.
Und wie der Großglockner
über Heiligenblut, das Matterhorn über Zermatt, der Mont Blanc über Chamonix
thront er als Wahrzeichen über das Berchtesgadener Land:
Der Watzmann
Während die einen
Jahr für Jahr den Königssee besuchen und St. Bartholomä regelrecht überrennen,
folgen die anderen dem Ruf des Berges. Die Besteigung des Watzmann ist
sicherlich keine alpine Höchstleistung, eher eine konditionell anspruchsvolle
Bergtour, die spätestens am 1928 m hoch gelegenen Watzmannhaus den Wandersmann
vom Bergsteiger trennt - ohne damit eine Wertung vornehmen zu wollen.
Wer den Watzmann besteigen möchte, dem wird nicht - wie an vielen anderen
Alpenriesen - eine Seilbahn geboten. Vom Tal aus geht es reichlich 2000 Hm
aufwärts - zu Fuß!
Bis zum Jahre 1799
war auf dem Hocheck, dem kleineren Vorgipfel des Watzmann, Endstation für
Pilger. Ob es 1799 oder 1800 war, als der aus Slowenien stammende Geistliche
Valentin Stanic als erster Mensch den Grat vom Hocheck auf die 2713 m hohe
Mittelspitze meisterte, ist unklar. Klar allerdings ist, dass die luftige
Kletterei mit der Ausrüstung eines Valentin Stanic jedem Bergfreund Hochachtung
abringt. Wer heute den Grat, welcher in ca. 45 min. geklettert werden kann,
gehen möchte sollte über eine gewisse Erfahrung im Hochgebirge verfügen,
trittsicher und schwindelfrei sein. Der Blick von der Mittelspitze des
Watzmannmassivs reicht bei klarer Sicht bis zum höchsten Gipfel Österreichs,
dem Großglockner. Für jeden Bergsteiger ist die Besteigung des Watzmann
ein Muss. Und während die einen die Befriedigung ihrer Bedürfnisse auf
der sommerlichen Mittelspitze gefunden haben, so locken die Unersättlichen
die Abenteuer, welche dieser herrliche Berg bietet.
Dazu gehören u.a.
die Überschreitung des gesamten Massivs, welche einige harte Burschen
und Mägdelein angehen, die legendäre Watzmann-Ostwand, die höchste Wand
der Ostalpen mit ca. 2000 m Wandhöhe und einer reinen Kletterzeit von
6-8 Stunden, was allerdings wirklich nur Perfektionisten zu empfehlen
ist (bislang etwa 100 Tote), oder auch die schwierige Winterbesteigung
der Watzmann-Mittelspitze.
Die Erstersteigung
der Watzmann-Ostwand 1881 sowie die erste Winterbesteigung der Mittelspitze
1884 gehen auf die Bergpioniere Johann Grill, genannt
Kederbacher, und Ludwig Purtscheller zurück.
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