3. Durchsteigung der Watzmann-Ostwand

Im Rahmen der 14. Dresdner Watzmannfahrt wird es, so Gott will, eine weitere Durchsteigung der Watzmann-Ostwand geben. Der Dresdner René Schmidtgen wird vom 6.-10. August 2018 über den Berchtesgadner Weg in die höchste Wand der Ostalpen einsteigen. Unterstützt wird er von unserer ersten Frau die wir Dresdner Watzmannfahrer in die Ostwand schicken. Nina Schlesener aus Berchtesgaden. Die geprüfte Bergführerin wird die Wand vorsteigen. Wir wünschen dem Team viel Freude bei ihren Vorbereitungen und alles erdenklich Gute in der Wand.

Finanziell darf das Team gern unterstützt werden:
IBAN: DE45 8509 0000 3487 6060 05
Dresdner Volksbank Raiffeisenbank eG
Heiko Kühne/Dresdner Watzmannfahrten




Die 14. Dresdner Watzmannfahrt 2018 findet vom 14.-18. Juli 2018 statt.
Es wird wieder eine familienfreundliche Fahrt mit unseren Kindern werden.
In diesem Rahmen findet auch die 3. Ostwanddurchsteigung statt.
Bewerber melden sich bitte bis 31. Januar 2018 an.

Im Anschluss geht es in den Triglav Nationalpark. Hier wird Urlaub
gemacht und der Triglav als höchster Berg Sloweniens bestiegen.

Vom 27. Oktober bis 02. November 2018 wandern wir in 5 Tagen den
168 km langen Rennsteig, Höhenweg des Thüringer Waldes von der
Werra bis zur Saale. Bitte kommt mit.

Ihr Alle seit herzlich eingeladen mit uns unterwegs zu sein.
Bitte meldet Euch an, wir freuen uns auf Euch.

Herzlichst Euer Heiko
Dresdner Watzmannfahrten


Für das Jahr 2019 ist wieder eine

Reise nach Israel und Jordanien

geplant. Nähere Informationen über die Reise findest du hier:
www.israel-shalom.eu


Mit 2713 m ist er zwar "nur" der zweithöchste deutsche Alpengipfel, jedoch durch seine vollständige Einbettung in den Nationalpark Berchtesgaden - frei von jeglichem Seilbahntourismus - mit Sicherheit der schönste im Land. Die alte Sage vom grausamen und hartherzigen König, der mitsamt seiner Familie wegen seines gewalttätigen Treibens zu Stein verwandelt wurde, (vgl. Ludwig Ganghofer: Die Martinsklause) und der fjordgleiche Königssee zu seinen Füßen mit der malerischen Wallfahrtskirche St. Bartholomä ziehen jährlich abertausende Menschen in ihren Bann.

Und wie der Großglockner über Heiligenblut, das Matterhorn über Zermatt, der Mont Blanc über Chamonix thront er als Wahrzeichen über das Berchtesgadener Land:

Der Watzmann

Während die einen Jahr für Jahr den Königssee besuchen und St. Bartholomä regelrecht überrennen, folgen die anderen dem Ruf des Berges. Die Besteigung des Watzmann ist sicherlich keine alpine Höchstleistung, eher eine konditionell anspruchsvolle Bergtour, die spätestens am 1928 m hoch gelegenen Watzmannhaus den Wandersmann vom Bergsteiger trennt - ohne damit eine Wertung vornehmen zu wollen. Wer den Watzmann besteigen möchte, dem wird nicht - wie an vielen anderen Alpenriesen - eine Seilbahn geboten. Vom Tal aus geht es reichlich 2000 Hm aufwärts - zu Fuß!

Bis zum Jahre 1799 war auf dem Hocheck, dem kleineren Vorgipfel des Watzmann, Endstation für Pilger. Ob es 1799 oder 1800 war, als der aus Slowenien stammende Geistliche Valentin Stanic als erster Mensch den Grat vom Hocheck auf die 2713 m hohe Mittelspitze meisterte, ist unklar. Klar allerdings ist, dass die luftige Kletterei mit der Ausrüstung eines Valentin Stanic jedem Bergfreund Hochachtung abringt. Wer heute den Grat, welcher in ca. 45 min. geklettert werden kann, gehen möchte sollte über eine gewisse Erfahrung im Hochgebirge verfügen, trittsicher und schwindelfrei sein. Der Blick von der Mittelspitze des Watzmannmassivs reicht bei klarer Sicht bis zum höchsten Gipfel Österreichs, dem Großglockner. Für jeden Bergsteiger ist die Besteigung des Watzmann ein Muss. Und während die einen die Befriedigung ihrer Bedürfnisse auf der sommerlichen Mittelspitze gefunden haben, so locken die Unersättlichen die Abenteuer, welche dieser herrliche Berg bietet.

Dazu gehören u.a. die Überschreitung des gesamten Massivs, welche einige harte Burschen und Mägdelein angehen, die legendäre Watzmann-Ostwand, die höchste Wand der Ostalpen mit ca. 2000 m Wandhöhe und einer reinen Kletterzeit von 6-8 Stunden, was allerdings wirklich nur Perfektionisten zu empfehlen ist (bislang etwa 100 Tote), oder auch die schwierige Winterbesteigung der Watzmann-Mittelspitze.

Die Erstersteigung der Watzmann-Ostwand 1881 sowie die erste Winterbesteigung der Mittelspitze 1884 gehen auf die Bergpioniere Johann Grill, genannt Kederbacher, und Ludwig Purtscheller zurück.





 Der Watzmann




 Königssee



 Watzmann Ostwand
Kühroint - Hütte am Watzmann